Alchimedus® Inspirationstag 2016: Nur noch knapp drei Wochen!

Am 27. Oktober 2016 erwartet Sie Alchimedus® ab 9.00 Uhr mit Vorträgen renommierter Referenten und der Präsentation der neuen Software-Plattform Linear B.

Wir freuen uns auf diesen Tag mit Ihnen, unseren Partnern, Freunden und Interessenten.

Dürfen wir bekannt machen?

Henrik Edler von Janda-Éble, Günder und Partner der Markenagentur stilbezirk und Top-Referent des diesjährigen Inspirationstages stand uns Rede und Antwort zu den essenziellen Fragen rund um das Thema Markenführung.

1. Viele Unternehmen erkennen oft zu spät, dass ihre Marke in die Jahre gekommen ist. Was sind Symptome?

Wenn eine Marke sich nicht mehr an ihren Werten an orientiert und demnach das Markenversprechen gegenüber dem Kunden nicht mehr einhält, sind das zwei ganz klare Symptome, dass das Unternehmen seine Marke nicht mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit setzt, eventuell auch weil vermeintlich drängendere Probleme das Unternehmen belasten. Aber die Marke ist eigentlich das Drängendste überhaupt. Ist sie beschädigt, war die harte Arbeit aus der Vergangenheit für die Katz.

Oft kann man immer wiederkehrende Strickmuster bei betroffenen Firmen erkennen:

  • Me2-Verhalten: Wir machen nach, was andere vorleben, anstatt selbst innovativ zu sein. Das ist bequem und geht schnell, aber oft schon in dem Moment, in dem Unternehmen anfangen zu kopieren, out.
  • Neue Wettbewerber können sich im Markt mit denselben Portfolios etablieren und nehmen mir Anteile weg. Mein Angebot ist also nicht einzigartig und ohne jedes Alleinstellungsmerkmal, sondern schwimmt in der Masse mit.
  • Absatzprobleme behindern die wichtige Arbeit an der eigenen Arbeit. Markenpflege ist dann sozusagen verzichtbar und zu teuer, was ein kapitaler Fehler ist.

Ist die Marke erst einmal unattraktiv geworden, verlassen auch die Mitarbeiter das Unternehmen, um einen Arbeitgeber mit einem besseren Image zu suchen. Natürlich ist es in einer solchen Lage schwierig neue Mitarbeiter zu finden.

2. Gibt es Standardmerkmale, die eine funktionierende Marke ausmachen?

Es gibt bestimmte Rahmenbedingungen, die immer wieder gleich sind. Jedoch müssen diese mit individuellen Inhalten befüllt werden, damit eine Marke wirklich als stark und individuell wahrgenommen wird.

1. Fokussiertes, gut ausgearbeitetes und implementiertes Markenleitibld
2. Markenorientierte Produkt- und Designsprache bzw. Services inkl. Product-Brandings
3. Marken- und kundenorientierte Sortimentsstrukturierung und Sortimentsstrategie
4. Innovationsprozess inkl. des Produkt-/Designmanagementprozesse bzw. Services
5. Vertriebs- und preisstrategische Ausrichtung
6. Markenkommunikation

Dazu kommen gibt es noch einige andere Anforderungen an eine starke Marke:

Verlässlichkeit – der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
Das Markenversprechen muss erfüllt werden.
Menschen machen Marken: An den Schlüsselstellen braucht man intern wie extern die richtigen Ressourcen und das passende Know how.
Die Marke und damit der Erfolg müssen messbar sein bzw. messbar gemacht werden.

3. Wie wichtig ist es, dass Eigen- und Fremdbild einer Marke übereinstimmen?

Gibt es hier eine Kluft, bedeutet es über kurz oder lang das Ende. Bei kleinen Verschiebungen ist es noch möglich, diese mit entsprechenden Maßnahmen justieren. Dieser Zustand tritt immer wieder auf, und ist auch nicht dramatisch, sollte aber entsprechend zeitnah angepasst werden.

 

4. Welche Werte erwarten moderne Kunden heute von Unternehmen und wo ist die Loyalitätsgrenze der Kunden?

  • Verlässlichkeit – der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
  • Das Markenversprechen muss erfüllt werden.
  • Abwechslung muss sein.
  • Das Gefühl von Individualität ist essenziell, auch wenn diese eher „pseudo“ ist.

 

5. Sie drehen für große Marken Image-Filme und Werbeclips. Welches Ihrer letzten Projekte halten Sie für besonders gelungen?

Wir produzieren Clips und Filme in großer Anzahl. Letztlich entscheidet ja der Betrachter, den wir zu begeistern versuchen.

Ein paar Beispiele und Highlights:

 

 

Ein BGM-Tipp unseres Partners Metabolic Balance®

„Nehmen Sie pro Mahlzeit nur eine Art Eiweiß auf, jedoch zu jeder der drei Mahlzeiten eine andere Art“ – lautet eine der Regeln des Ernährungsprogramms Metabolic Balance®. Hält man sie ein, erzählt man eine optimale Versorgung des Körpers mit Aminosäuren.

Wichtig ist hier die biologische Wertigkeit. Sie drückt aus, wie viel vom Eiweiß eines Nahrungsmittels in körpereigenes Eiweiß umgesetzt werden kann. Unser Körper braucht dazu alle acht essentiellen Aminosäuren in einem ganz bestimmten Verhältnis.

Metabolic Balance® lässt pro Mahlzeit nur eine Eiweißsorte zu, da es sonst zu einer Verschlechterung der biologischen Wertigkeit und somit zu stärkerer Übersäuerung kommen kann.

Copyright: Metabolic Balance®

2.    Gibt es ein Reporting oder eine Abfragemöglichkeit, in der Sie zeitnah erfahren, wo Sie im Vergleich zu den gesetzten Zielen stehen (Umsatz, Deckungsbeitrag, verkaufte Stückzahl, Kundenentwicklung)?

Um eventuelle Abweichungen so früh wie möglich festzustellen, muss die Jahresplanung auf die einzelnen Monate heruntergebrochen werden. Die aktuellen Geschäftszahlen müssen im Rahmen eines Reportings monatlich und zeitnah – also für den Januar nicht erst im Mai, sondern bis spätestens Mitte Februar – mit der Planung überprüft werden. Noch besser wäre eine tagesaktuelle Abfrage an das jeweilige IT-System.

Verfügt das Unternehmen bzw. verfügen Sie über passende Kennzahlen? Um eine kontinuierliche Entwicklung zu erkennen, ist es wichtig, den Umsatz mit Ihren Produkten / Dienstleistungen monatlich zu erfassen und auszuwerten, wenn möglich, auch im Vergleich zu den Produkten / Dienstleistungen von Mitbewerbern. Dazu sollten Sie  zeitnah alle Umsätze Ihres Unternehmens zur Verfügung haben.

Wichtig ist, dass Sie aus eventuellen Abweichungen Änderungsreaktionen und Maßnahmen ableiten, um das Geschäft nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Sollten Sie wiederholt Probleme bei der Sollerfüllung haben, sollten Sie frühzeitig um Unterstützung bitten.

Laden Sie einen Vertriebsexperten/Coach ein, um sich Ihr Business anzusehen und um einen Fremdblick auf Ihre Verkaufsgepflogenheiten werfen zu können. Vertrieb ist heute viel zu umfangreich geworden, als dass sie alles dazu wissen könnten. Eine gute Möglichkeit dabei sind Workshops, die im letzten Jahresquartal stattfinden. So können die voraussichtlich erreichten Ziele und Maßnahmen mit denen des nächsten Jahres zeitgerecht fixiert werden.

  • Sind Sie mit Ihren Vertriebs-Reporting zufrieden bzw. was könnte daran verbessert werden?
  • Arbeiten Sie bereits mit einem CRM-Programm (Kundenbeziehungsmanagement-Programm) in dem die gewünschten Vertriebszahlen abgebildet sind?
  • Sehen Sie, wie sich der Umsatz Ihrer Kunden entwickelt und wo eventuell gegengesteuert werden sollte?
  • Sehen Sie, mit welchen Produkten Sie Ihren Umsatz erzielen und auf welche Produkte daher Ihr Fokus liegen sollte?
  • Welche weiteren Schritte möchten Sie jetzt planen?

Bewerten Sie die Frage wie folgt:

1     trifft überhaupt nicht zu
2-3     trifft teilweise zu
4-6     trifft öfters zu
7-8     trifft meistens zu
9     trifft ganz zu
10       hier bin ich Experte

sales_performer

Sie sind im Vertrieb tätig und haben den Wunsch sich weiterzuentwickeln?
Sie wollen im Verkauf und in Ihren Beratungen noch erfolgreicher werden?

Dann finden Sie im Arbeitsbuch „Sales Performer“ von Sascha Kugler & Paul Würzner eine Fülle von Anregungen. Beginnend mit diesem Newsletter stellen wir Ihnen die im Buch enthaltene 360°-Vertriebsanalyse kostenfrei zur Verfügung.

Jede Woche stellen wir Ihnen eine Frage, mit der Ihre Verbesserungspotenziale im Vertrieb sichtbar werden. Ziel ist es, sich jede Woche Gedanken  darüber zu machen, wie Sie sich noch weiter verbessern können. Jede Woche erhalten Sie dazu praktische Tipps und Anregungen. Auf diese Weise bearbeiten Sie einmal jährlich alle relevanten Erfolgsfaktoren für den Vertrieb und initiieren damit einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wenn Sie eigene Erfahrungen oder weitere Anmerkungen zu diesem Thema haben schreiben Sie uns diese unter salesperformer@alchimedus.com.

Die heutige Frage ist Teil einer 360°-Analyse Ihres Sales-Geschäftes. Mit der Beantwortung dieser Frage ermitteln Sie den jeweiligen Ist-Stand Ihrer Vertrieb.stätigkeit Bewerten und begründen Sie selbst, inwieweit Sie die gestellte Frage bereits erfüllen und was Sie noch tun können, um sich zu verbessern.

1.    Erstellen Sie für Ihren Verkaufsbereich Jahresplanungen und führen Sie regelmäßig Soll-Ist-Vergleiche durch?

Jahresplanungen sind bei der Analyse der Verkäufer und Kunden ein wichtiges Instrument. Dazu sollten Sie möglichst gut das Kunden-Potenzial einschätzen können, um Ihre Möglichkeiten, Ihre Produkte oder Dienstleistungen im gewünschten Maße umzusetzen und zu verkaufen. Es hat wenig Sinn, sich selbst in dieser Richtung zu überfordern. Sie verschwenden unnötig viel Zeit und Energie, wenn Sie zu hohe Erwartungen haben, die Sie aufgrund der Situation nicht erfüllen können.

Sollten die Vertriebsziele aufgrund von Marktgegebenheiten nicht erreicht werden können, sollten diese im Laufe des Jahres angepasst werden. Die Beschäftigung mit den Budgets und Jahresplanungen hat einen stark erzieherischen Effekt: Erstens werden die aktuellen Strukturen überprüft, die Wunschvorstellungen formuliert und zu Papier gebracht. Zweitens werden Sie durch den institutionalisierten Soll-Ist-Vergleich trainiert, die Zielvorgaben stets im Visier zu haben. Damit haben Jahreszielvorgaben oft den Effekt einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

sales_performer

Ein BGM-Tipp unseres Partners Metabolic Balance®

„Clean Eating“ ist derzeit in aller Munde. Gemeint ist, sich von natürlichen Lebensmitteln zu ernähren und selbst frisch zu kochen. Auf raffinierte und industriell bearbeitete Lebensmittel wird ganz verzichtet. Außerdem sollen Plastikverpackungen weitestgehend vermieden werden. Produkte in Bio-Qualität oder regionale Ware mit kurzen Transportwegen werden bevorzugt. Restaurantbesuche sind natürlich erlaubt – doch auch hier sollte man auf eine cleane, natürliche Philosophie des Küchenchefs achten.

Was als neuer Ernährungstrend propagiert wird, ist im Grunde nichts Neues. Das Ernährungsprogramm Metabolic Balance® setzt seit über einem Jahrzehnt auf die Grundgedanken von »Clean Eating« und steht seit den ersten Tagen dafür ein, nur reine, naturbelassene Zutaten zu konsumieren.

Copyright: Metabolic Balance®

 

Liebe Partnerinnen und Partner,

auch das Alchimedus®-Team gönnt sich etwas Erholung. Daher arbeitet unser Büro in den kommenden zwei Wochen nur mit halber Kraft. Selbstverständlich wird die Erreichbarkeit für Ihre Anliegen gewährleistet sein.

Auch der Newsletter geht bis Anfang September in die Sommerferien. Danach werden wir Sie wie gewohnt regelmäßig mit Neuigkeiten und Informationen rund um die Beratung mit Alchimedus® versorgen.

Genießen Sie die letzten Wochen dieses Sommers, damit wir alle gemeinsam wieder motiviert und voller Ideen durchstarten können!

Und nicht vergessen …

Alchimedus® Inspirationstag am 27.10.2016 im Schindlerhof bei Nürnberg! Wir erwarten Sie zahlreich!

Herzliche Grüße

Iris Kugler im Namen des gesamten Alchimedus®-Teams

 

Wie führe ich ein Qualitätsmanagementsystem ein?

In diesem rund zehnminütigen Tutorial erklärt Sascha Kugler die wesentlichen Kriterien für eine effiziente Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in Unternehmen.

Und was gibt es noch auf dem Alchimedus® Youtube Channel zu sehen?

Sehen Sie sich auch unsere anderen Tutorials und Clips auf Youtube an! Mit nur geringem Zeitaufwand finden Sie Hinweise und Erklärungen rund um die für die Beratung mit Alchimedus® relevanten Themen, angefangen von den Begrifflichkeiten der Alchimedus®-Methode bis hin zu den wichtigsten QM-Normen wie der ISO 9001:2015 oder Managementthemen wie BGM oder Vertriebssteuerung.

Abonnieren Sie den Alchimedus® Youtube Channel!

Alchimedus® Inspirationstag 2016: Nur noch knapp zwei Monate

Am 27. Oktober 2016 erwartet Sie Alchimedus® ab 9.00 Uhr mit Vorträgen renommierter Refrerenten und der Präsentation der neuen Software-Plattform Linear B.

Wir freuen uns auf diesen Tag mit Ihnen, unseren Partnern, Freunden und Interessenten.

Wie versprochen, werden wir Sie in den News der nächsten Wochen mit unseren Referenten und unserer Referentin bekannt machen.

Dürfen wir bekannt machen?

Dr. Marianne Grobner, unsere Top-Referentin des diesjährigen Inspirationstages stand uns Rede und Antwort zu den essenziellen Fragen rund um das Thema Personalführung.

Mehr Infos: Grobner Consulting

1.    Eines Ihrer Beratungsgebiete ist die Personal- und Organisationsentwicklung. Sie verwenden in diesem Zusammenhang in Ihrem Buch „Lust auf Führung“ den Begriff von „AufbruchKRAFT“. Können Sie uns diesen Ansatz kurz erklären?
Wenn Menschen und Organisationen nur Bestehendes verwalten, erstarren sie irgendwann. Das kennen wir von vielen Unternehmen: „Das haben wir immer so gemacht“ ist die Erklärung für Routine und alte Gewohnheiten. Wer sich aber nicht ständig weiterentwickelt, nimmt einen „Veränderungskredit“ auf, der irgendwann einmal zurückgezahlt werden muss. Führungskräfte sind dafür verantwortlich, dass sich der Bereich, für den sie zuständig sind, ständig weiterentwickelt. Das erfordert den Mut, aus alten Mustern auszubrechen und Neues zu wagen, sich immer wieder zu fragen: „Muss das, so sein? Könnten wir auch anders? Ginge es besser?“. Jeder ist in seinem Bereich gefragt, Veränderungen und neue Ideen auszuprobieren.

2.    Wo besteht hinsichtlich Führung allgemein der höchste Beratungsbedarf in Unternehmen?

Das kommt auf das Unternehmen und seine Kultur an: In kleinen und in jungen Unternehmen besteht häufig Beratungsbedarf in Richtung StrukturKRAFT: Klärungen darüber, wer was macht und wer was entscheidet, sind da oft notwendig. Diese Teams sind häufig so schnell gewachsen, dass man gar nicht nachgekommen ist zu definieren, wer nun eigentlich welches Aufgabengebiet übernimmt, wie man bei Aufgaben systematisch vorgehen will und welche Sitzungen man in welchen Abständen braucht,
Die meisten größeren Organisationen sind hingegen gut durchstrukturiert in ihren Prozessen und Regeln. Die StrukturKRAFT ist enorm ausgeprägt. Für jeden Geschäftsfall gibt es schriftliche Regeln, die oft einengen und unternehmerische Initiative lähmen.
In vielen größeren Organisationen ist auch die AufbruchKRAFT nicht sehr ausgeprägt. Man hat dort erfahren, wie mühsam es ist, Veränderungen umzusetzen und wie starr das ganze System ist. Dann entsteht der Glaubenssatz: „Es bringt eh nichts, wenn ich etwas vorschlage. Damit komme ich ja nie durch.“ Das Topmanagement vermutet dann oft, dass die Mitarbeietr keine Ideen hätten und man überlässt die Suche nach neuen Ideen anderen – zum Beispiel einer „Innovationsabteilung“ oder einer Abteilung für „Unternehmensentwicklung“. Leider sind diese oft völlig abgekoppelt vom Alltag. Führungskräfte sollten lernen, jeweils mit ihrem Team Neuentwicklungen voranzutreiben und Verbesserungen umzusetzen.

Wo fast alle noch zulegen können ist die BeziehungsKRAFT:  Präsenz bei den Mitarbeitern, achtsame Begegnungen und offene Dialoge, in denen ehrliches Feedback möglich ist.

3.    Wo sehen Sie in diesem Zusammenhang die Lernangebote für die Mitarbeiter der Zukunft? Was wollen und fordern diese von ihren Führungskräften?

Es geht darum rechtfertigungsfreie und angstfreie Räume zu schaffen, in denen ein gemeinsamer Sog entsteht. Das sind nicht mehr unbedingt die klassischen 08/15-Seminare aus einem Bildungskatalog, sondern Workshops und Alltagssituationen, in denen Mitarbeiter erleben, dass sie sich mit ihrer Kompetenz einbringen können und wo gemeinsam an der Zukunft für die Organisation gearbeitet wird.  Das bedeutet: Lernen als Durchbrechen alter Denkmuster und Aufbau neuer Kompetenzen zur Problemlösung, Lernen durch Tun. Das erfordert Delegation der operativen Entscheidungen an die Basis, offene Reflexion von Fehlern und Ermutigung, Probleme selbständig zu lösen. In dem Moment, wo Mitarbeiter die Erfahrung machen, dass ihre Ideen und Kompetenz gefragt sind, übernehmen die meisten auch Verantwortung für ihre Arbeit und die Organisation. Das ist dann auch der Moment, wo Führungskräfte sich um die Zukunftsgestaltung ihres Unternehmens kümmern können. Und das ist die lustvolle Seite der Führung.

4.    Welche neuen Ansätze braucht es in der Führungskultur von Unternehmen, um sinnvolle und wertstiftende Personalentwicklung zu betreiben und die Mitarbeiter zu halten?

Das erfordert vor allem ein Loslassen von Glaubenssätzen wie: „Ich muss als Chef der beste Experte sein, alles im Griff und unter Kontrolle haben. Ich habe dafür Sorge zu tragen, dass alles klappt und wie am Schnürchen läuft. “
Das klappt in unserer modernen Arbeitswelt ohnehin nicht mehr und führt nur dazu, dass die Chefs die Flaschenhälse der Organisation werden. Und dieses Loslassen bedeutet auch: Den Mitarbeitern etwas zutrauen. Es erfordert einen anderen Führungsstil: Führen durch Fragen und Überzeugen statt Führen durch Ansage von oben.
Wenn Mitarbeiter informiert werden, gefragt sind und sich einbringen können, verstehen sie Unternehmenszusammenhänge besser und können Veränderungen auch mittragen. Das Ganze macht dann für sie auch Sinn. Das ist eine der wichtigsten Bedingungen, um Mitarbeiter im Unternehmen zu halten.

 

Lernen mit Tutorials

vor einigen Wochen haben wir Sie informiert, dass wir unseren Youtube Channel sukzessive aufbauen und in der Regel wöchentlich ein neues Tutorial hochladen. Derzeit enthält die Alchimedus® Mediathek bereits mehr als 20 solcher Clips zu allen Fragen rund um die Beratung mit Alchimedus®, aber auch zu allgemeinen Beratungsthemen und Fragen der QM.

Beraterberichte effizient und aussagekräftig gestalten

Heute präsentieren wir Ihnen unser neuestes Tutorial, in dem Sie erfahren, wie Sie aus Ihrer Beratung heraus auf effiziente und professionelle Weise Beraterberichte erstellen, mit denen Sie Ihre Kunden kompetent ins Bild setzen und von Ihrer Beratung überzeugen.

Abonnieren Sie unseren Kanal!

Haben Sie sich schon zu unserem Inspirationstag 2016 angemeldet?

Am 27. Oktober 2016 erwaret Sie Alchimedus® ab 9.00 Uhr mit Vorträgen renommierter Speaker und der Präsentation der neuen Software-Plattform Linear B. In den News der nächsten Wochen werden wir Ihnen unsere Referentin Marianne Grobner und unsere Referenten  Henrik von Janda-Eble  und Richard Heinrich näher vorstellen, damit Sie richtig Lust bekommen, uns am 27.Oktober 2016 im Schindlerhof bei Nürnberg zu besuchen.

Dürfen wir bekannt machen?

Richard Heinrich, Moderator unseres Inspirationstag 2016, Voice Coach und Schauspieler gab uns Auskunft darüber, wie man mit Aufregung umgeht.

1. Wie geht man mit Aufregung vor einem großen Event wie einer Theateraufführung oder einem großen Vortrag vor Publikum um?

Aufregung oder auch Lampenfieber ist erst einmal nichts Schlechtes. Ein bisschen Nervosität, leichte Angst, zeigt, dass man Respekt vor der Veranstaltung /Aufführung hat  und konzentriert ist. Wenn es dann aber zu viel Aufregung wird und diese uns daran hindert, so zu perfomen wie wir es gerne möchten, dann kann sie schädlich für unseren Vortrag sein.

Das, was bei mir am meisten hilft, ist die Vorbereitung. Je besser ich auf etwas, auf ein Thema vorbereitet bin, desto weniger „nervös“ bin ich und kann dann auch mit unvorhergesehenen Eventualitäten umgehen und improvisieren. Am Beispiel eines Vortrags heißt das in meinem Fall, dass ich diesen laut komplett durchgehe, indem ich mir auch das Publikum vorstelle. So habe ich ebenso eine zusätzliche Kontrolle über die Länge des Vortrags.

Übrigens empfehle ich jedem, der Schwierigkeiten hat vor Publikum zu sprechen, als Vorbereitung, seinen Vortrag laut vor sich hinzusprechen. Die nächste Stufe wäre, diesen Vortrag vor einer oder meheren Vertrauenspersonen zu halten, um diese im Sinne einer Jury dann ganz objektiv nach ihrer Meinung zu fragen.

2. „Authentisch und direkt“ nennen Sie Ihren Vortrag. Kann jeder den zielgerichteten Umgang mit der eigenen Stimme erlernen und was muss man dafür tun?

Authentisch und direkt sind wir bereits, wenn wir geboren werden. Schauen Sie sich beispielsweise Kinder an. So was von direkt und authentisch und gnadenlos in ihrer Meinung wie Kinder sind Erwachsenen meist nicht.  Alles, was es braucht, um authentisch zu sein, steckt also bereits in uns. Nur haben wir im Laufe der Zeit, sei es durch gesellschaftliche Normen oder gar Zwänge, diese Gaben verlernt und vergessen.
Es gilt, sie wieder zu aktivieren. Dazu gehört aber auch eine gute gesunde Portion Selbstkritik und der Wille, etwas  an sich selbst und im eigenen Leben zu verändern; denn ich bin beruflich nur authentisch, wenn ich es privat genauso bin. Somit beschränkt sich dieser Prozess nicht nur auf meine berufliche Arbeit, sondern ist als ganzheitlicher Prozess zu sehen.

3. Etwas Persönliches: Schildern Sie uns kurz die schwierigste Rolle, die Sie in Ihrer Karriere verkörpern durften.

Jeder Rolle hat ihre Tücken. Eine vermeintlich „einfache“ Rolle entpuppt sich plötzlich als doch nicht so einfach. Und eine vermeintlich „schwere“ Rolle, spielt sich doch plötzlich einfacher ,als man geglaubt hat.
Mittlerweile aber habe ich für mich eine Art „Technik“ entwickelt, die es mir ermöglicht, jede Rolle effektiv und schnell zu erarbeiten.
Wenn ich jetzt aber zurückdenke, dann würde ich sagen, als ich den Martin Luther in Wittenberg (an Original-Schauplätzen) gespielt habe, da hatte ich doch meine Schwierigkeiten, die Rolle bis zur Premiere zu meistern. Das ist bestimmt 15 Jahre her. Würde ich heute den Luther oder ähnliche Persönlichkeiten zu spielen bekommen, würde ich mit einer anderen Perspektive an die Rolle herangehen.