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Alchimedus Train the Trainer: Veränderung ist Lernen

Ein Beitrag von Jürgen Röder

Wenn Sie sich als Trainer das Ziel gesetzt haben, Veränderungen in Unternehmen zu begleiten und zu unterstützen, dann sollten Sie wissen, dass Veränderung oft ganz eng mit Lernen verbunden ist. Wenn Mitarbeiter oder Führungskräfte neue und bessere Verhaltensweisen zeigen sollen, braucht es eine hohe Lernbereitschaft. Die sogenannte Pyramide des Lernerfolgs, besser bekannt unter „Die logischen Ebenen des Lernens“ oder „Dilts-Pyramide“, hilft Ihnen als Trainer besser zu erkennen, wo Sie in Ihrer Arbeit ansetzen können.

Der Amerikaner Robert Dilts entwickelte im Bereich NLP ein einfaches und elegantes Modell zur Beschreibung von Erfahrungen und Veränderungen beim Lernen und in der Kommunikation. Die Pyramide bildet einen Rahmen, in den diese eingeordnet werden können, wodurch der sinnvollste Punkt des Eingreifens festgestellt werden kann, wenn eine Veränderung gewünscht ist. Dahinter steckt der Gedanke, dass wir uns nicht in Teilchen oder Stückchen, sondern organisch verändern, so wie ein Gärtner in einer Gartenanlage auch erst das Gesamtbild siehr, bevor er einen Baum oder Strauch an einen bestimmten Platz setzt.

Beispielsweise wird gerade häufig im Training Verhalten als Beweis von Identität oder Fähigkeiten gesehen: Ein Teilnehmer meldet sich nicht, das heißt nicht, dass er dumm ist (Identität) oder das Thema nicht beherrscht (Fähigkeiten). Hier werden logische Ebenen verwechselt und damit können Selbstvertrauen und Kompetenz nachhaltig zerstört werden.

Die einzelnen Ebenen können auch unterschiedliche Interessen unterstützen.

So kann  einer Ihrer Schulungsteilnehmer der Meinung sein, das Sachgebiet, in dem er gerade eingesetzt ist, wirklich gut zu beherrschen (Fähigkeiten). Dies aber zu zeigen, würde ihn vielleicht unbeliebt bei den Kollegen machen, die ihn für einen Streber halten könnten (Identität).

Möglichkeiten im Umgang mit der Dilts-Pyramide – die (neuro)logischen Ebenen

Umgebung:

  • Wo lerne ich am besten bzw. wo bin ich am besten aufnahmefähig?
  • Welche ist die beste Uhrzeit?
  • Brauche ich Ruhe oder eine anregende Atmosphäre?
  • Wer kann mich von außen am besten unterstützen?

Verhalten:

  • Welche Verhaltensweisen sind nützlich?
  • Welche Körperhaltung?
  • Brauche ich Entspannung (Entspannungstechniken), Pausen?
  • Bewegung vorher oder nachher?

Fähigkeiten:

  • Welche Fähigkeiten kann ich nutzen und optimieren?
  • Kann ich mir Ziele setzen?
  • Wie kann ich Ausdauer, Kreativität, Selbstvertrauen, Strukturen entwickeln?
  • Wie kann ich mich selbst für erreichte Ziele belohnen?

Glauben/Werte:

  • Was glaube ich über mich, welche Überzeugungen sind hilfreich?
  • (Beispiele: Ich lerne leicht, ich kann mir gut Zusammenhänge merken, ich kann im Verkauf gut mit Menschen umgehen!)
  • Was motiviert mich? Was ist wichtig für mich?

Identität:

  • Wer bin ich?
  • Bin ich ein guter Verkäufer / Mitarbeiter.
  • Bin ich ein Mensch, der schnell neue Dinge lernt.

 

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Die 12 Erfolgsgesetze für den erfolgreichen Performance Trainer

Im letzten Newsletter haben wir versprochen Ihnen zu verraten, wie sich die 12 Erfolgsgesetze von Unternehmen auf die Aufgabe eines Performance Trainers übertragen lassen.

Jürgen Röder, verantwortlich für die Ausbildung zum Performance Trainer bei Alchimedus®, beschreibt die 12 Trainer-Gesetze wie folgt:

  1. Zeige und lebe eine begeisternde Identität als Trainer!
  2. Formuliere und vermittle klare Nutzen- und Zielorientierung in deinen Trainings!
  3. Pflege stets den sicheren Umgang mit Equipment und Ressourcen!
  4. Gewährleiste kontinuierliche Perfektion in Ablauf und Schulungsdesign!
  5. Führe, fordere und fördere aus Leidenschaft!
  6. Zeige Toleranz für Innovation und neue Wege!
  7. Entwickle eine lernfördernde Atmosphäre sowie proaktive Teilnehmerorientierung!
  8. Lebe und pflege eine klare Partnerschaft mit deinen Kunden und Auftraggebern!
  9. Bemühe dich stets um spürbare und sichtbare Potenzialentwicklung deiner Teilnehmer!
  10. Kommuniziere erreichend und zielgerichtet!
  11. Bilde eine vertrauende und zutrauende Gemeinschaft aus allen Teilnehmern, Mitarbeitern und Führungskräften!
  12. Verbessere deine Trainings rigoros, mit System und Disziplin!

 

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