Die nächsten Alchimedus® Performance Trainer konnten letzte Woche nach insgesamt elf Tagen Ausbildung erfolgreich zertifiziert werden. Alle haben die anspruchsvollen Prüfungen in Theorie und Praxis sehr gut gemeistert.

Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer erworbenen Trainerkompetenzen!

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Copyright: Sascha Kugler

Zeigen Sie Willensstärke!

Was ist Disziplin?

Der Duden definiert den Begriff folgendermaßen:

“Disziplin ist das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.“

Die Disziplin basiert auf der ureigenen Fähigkeit zur Selbstreflexion – eine Art Kernkompetenz, die verhindert, dass Sie sich auf dem Weg zum langfristigen Erfolg verlaufen. Das 12. SUCCESS-GEN ist branchenübergreifend von universaler Bedeutung für den Erfolg von Menschen und deren Unternehmungen; Sie können, nein Sie sollten dieses Gesetz sowohl im Privat- als auch im Geschäftsleben konsequent anwenden.

Erfolgreiche Unternehmensführer lehnen sich nicht zurück, sondern überprüfen kontinuierlich die Deckungsgleichheit ihrer Vision und der Realität. Sie bewerten all ihr Tun nach den strategischen Imperativen und Zielen, die sie sich gesetzt haben.

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Als Alchimedus® Berater kennen Sie das Modell des Kontinuierlichen Verbesserungsprozess‘ (KVP) und unterstützen Ihre Kunden dabei, diesen Prozess im Unternehmen erfolgreich umzusetzen. Als Performance Trainer geht es für Sie darum, Ihre Trainingsteilnehmer in ihrer individuellen Entwicklung zu fördern und ihre Lernbereitschaft anzuregen.

Hierbei sollten Sie den klassischen Lernzyklus, in Anlehnung an den KVP, berücksichtigen und in Ihren Trainings umsetzen.

Die vier Phasen des Lernzyklus lauten, vereinfacht ausgedrückt:

  1. Konkrete Erfahrung machen
  2. Darüber nachdenken
  3. Lösungsideen entwickeln
  4. Handeln

Konzipieren Sie Ihren Workshop oder Ihr Training so, dass alle vier Phasen für Ihre Teilnehmer Berücksichtigung finden. Warum? Sie werden feststellen, dass Sie in Ihren Schulungen unterschiedliche Teilnehmer und somit gleichzeitig unterschiedliche Lerntypen haben werden! Je nach persönlichem Lernverhalten und Veränderungsbereitschaft, benötigt der jeweilige Teilnehmer etwas anderes im Training.

Teilnehmertyp „Konkrete Erfahrung machen“:

  • lernt aus spezifischer Erfahrung
  • lernt personenorientiert
  • will Gefühl für eine Sache entwickeln

Teilnehmertyp „Darüber nachdenken“:

  • sucht verschiedene Perspektiven
  • beobachtet von allen Seiten
  • versucht objektiv abzuwägen
  • entwickelt eigene Gedanken über etwas

Teilnehmertyp „Lösungsideen entwickeln“:

  • analysiert Ideen logisch
  • systematische Planung
  • intellektuelles Verstehen
  • entwickelt Theorien der Problemlösung

Teilnehmertyp „Handeln“:

  • probiert Lösungen aus
  • will Dinge erledigen
  • möchte Ergebnisse sehen
  • ist risikobereit

Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

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Copyright: Sascha Kugler

Investieren Sie in Ihre Zukunft!

Dass man große Expeditionen nicht im Alleingang bewältigen kann, ist eigentlich jedem klar. Oder würden Sie versuchen, den Südpol alleine zu erreichen? Gemeinsam ist vieles leichter und manches überhaupt erst zu erreichen. Ein gutes Zusammenspiel im Team ist von großer Bedeutung für den Erfolg. Gerade wenn es hart auf hart kommt, ist die Gemeinschaft von immenser Bedeutung.

Doch wie entsteht ein erfolgreiches Team?

Die Erfolgreichen unter uns verstehen es, Menschen zu inspirieren und sie so zu einer Gemeinschaft zu machen. Es gelingt ihnen, anderen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes ein Gemeinschaftsgefühl einzuhauchen.

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Ein Beitrag von Jürgen Röder

Wenn Sie sich als Trainer das Ziel gesetzt haben, Veränderungen in Unternehmen zu begleiten und zu unterstützen, dann sollten Sie wissen, dass Veränderung oft ganz eng mit Lernen verbunden ist. Wenn Mitarbeiter oder Führungskräfte neue und bessere Verhaltensweisen zeigen sollen, braucht es eine hohe Lernbereitschaft. Die sogenannte Pyramide des Lernerfolgs, besser bekannt unter „Die logischen Ebenen des Lernens“ oder „Dilts-Pyramide“, hilft Ihnen als Trainer besser zu erkennen, wo Sie in Ihrer Arbeit ansetzen können.

Der Amerikaner Robert Dilts entwickelte im Bereich NLP ein einfaches und elegantes Modell zur Beschreibung von Erfahrungen und Veränderungen beim Lernen und in der Kommunikation. Die Pyramide bildet einen Rahmen, in den diese eingeordnet werden können, wodurch der sinnvollste Punkt des Eingreifens festgestellt werden kann, wenn eine Veränderung gewünscht ist. Dahinter steckt der Gedanke, dass wir uns nicht in Teilchen oder Stückchen, sondern organisch verändern, so wie ein Gärtner in einer Gartenanlage auch erst das Gesamtbild siehr, bevor er einen Baum oder Strauch an einen bestimmten Platz setzt.

Beispielsweise wird gerade häufig im Training Verhalten als Beweis von Identität oder Fähigkeiten gesehen: Ein Teilnehmer meldet sich nicht, das heißt nicht, dass er dumm ist (Identität) oder das Thema nicht beherrscht (Fähigkeiten). Hier werden logische Ebenen verwechselt und damit können Selbstvertrauen und Kompetenz nachhaltig zerstört werden.

Die einzelnen Ebenen können auch unterschiedliche Interessen unterstützen.

So kann  einer Ihrer Schulungsteilnehmer der Meinung sein, das Sachgebiet, in dem er gerade eingesetzt ist, wirklich gut zu beherrschen (Fähigkeiten). Dies aber zu zeigen, würde ihn vielleicht unbeliebt bei den Kollegen machen, die ihn für einen Streber halten könnten (Identität).

Möglichkeiten im Umgang mit der Dilts-Pyramide – die (neuro)logischen Ebenen

Umgebung:

  • Wo lerne ich am besten bzw. wo bin ich am besten aufnahmefähig?
  • Welche ist die beste Uhrzeit?
  • Brauche ich Ruhe oder eine anregende Atmosphäre?
  • Wer kann mich von außen am besten unterstützen?

Verhalten:

  • Welche Verhaltensweisen sind nützlich?
  • Welche Körperhaltung?
  • Brauche ich Entspannung (Entspannungstechniken), Pausen?
  • Bewegung vorher oder nachher?

Fähigkeiten:

  • Welche Fähigkeiten kann ich nutzen und optimieren?
  • Kann ich mir Ziele setzen?
  • Wie kann ich Ausdauer, Kreativität, Selbstvertrauen, Strukturen entwickeln?
  • Wie kann ich mich selbst für erreichte Ziele belohnen?

Glauben/Werte:

  • Was glaube ich über mich, welche Überzeugungen sind hilfreich?
  • (Beispiele: Ich lerne leicht, ich kann mir gut Zusammenhänge merken, ich kann im Verkauf gut mit Menschen umgehen!)
  • Was motiviert mich? Was ist wichtig für mich?

Identität:

  • Wer bin ich?
  • Bin ich ein guter Verkäufer / Mitarbeiter.
  • Bin ich ein Mensch, der schnell neue Dinge lernt.

 

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Copyright: Sascha Kugler

Treten Sie in Dialog – authentisch, ehrlich, gut!

Wenn Sie die ersten neun SUCCESS-Gesetze befolgen, haben Sie schon viel erreicht. Sie haben eine klare Vision formuliert und eine wunderbare Strategie festgelegt. Sie achten auf Ihre Ressourcen und es gelingt Ihnen, Ihre Mitstreiter zu motivieren, und, und, und. So weit, so gut.

Jetzt müssen Sie Ihren Mehrwert nur noch nach außen transportieren, die anderen Menschen müssen Ihre Idee verstehen!

Was heißt „verstehen“ in diesem Zusammenhang? Verstehen meint hier, dass Menschen Sie nicht nur intellektuell verstehen, sondern auch mit dem Herzen. Sie brauchen dieses Verstehen in doppelter Hinsicht, denn Sie können technisch noch so einwandfrei kommunizieren und trotzdem an Ihrer Zielgruppe vorbeireden. Lernen Sie, eine zielgerichtete Kommunikation zu realisieren, diese Fähigkeit ist für Ihren Erfolg unabdingbar.

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Im letzten Newsletter haben wir versprochen Ihnen zu verraten, wie sich die 12 Erfolgsgesetze von Unternehmen auf die Aufgabe eines Performance Trainers übertragen lassen.

Jürgen Röder, verantwortlich für die Ausbildung zum Performance Trainer bei Alchimedus®, beschreibt die 12 Trainer-Gesetze wie folgt:

  1. Zeige und lebe eine begeisternde Identität als Trainer!
  2. Formuliere und vermittle klare Nutzen- und Zielorientierung in deinen Trainings!
  3. Pflege stets den sicheren Umgang mit Equipment und Ressourcen!
  4. Gewährleiste kontinuierliche Perfektion in Ablauf und Schulungsdesign!
  5. Führe, fordere und fördere aus Leidenschaft!
  6. Zeige Toleranz für Innovation und neue Wege!
  7. Entwickle eine lernfördernde Atmosphäre sowie proaktive Teilnehmerorientierung!
  8. Lebe und pflege eine klare Partnerschaft mit deinen Kunden und Auftraggebern!
  9. Bemühe dich stets um spürbare und sichtbare Potenzialentwicklung deiner Teilnehmer!
  10. Kommuniziere erreichend und zielgerichtet!
  11. Bilde eine vertrauende und zutrauende Gemeinschaft aus allen Teilnehmern, Mitarbeitern und Führungskräften!
  12. Verbessere deine Trainings rigoros, mit System und Disziplin!

 

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Röder

Sind Sie es (sich) wert?

Wirklich erfolgreiche Unternehmer besitzen das neunte SUCCESS-GEN, das Gen der proaktiven Harmonie. Dabei geht es um eine innere Einstellung, die eine überzeugte Bejahung des aktiven Handelns zwingendvoraussetzt. Sagen Sie ja zu Ihrer erfolgreichen Zukunft!

Proaktiv im Einklang sein mit dem gesamten Kontext Ihrer Unternehmung, das ist ab jetzt eine Ihrer Kernaufgaben. Die Bedürfnisse von Menschen und Märkten und die Art und Weise, wie man diese am besten bedient, ändern sich ständig. Die Situation ist nie statisch, sondern immer dynamisch und im Wandel. Damit Sie nicht ins Hintertreffen gelangen, müssen Sie aktiv, besser noch proaktiv, handeln. Sie müssen etwas tun, um Ihren Ball im Spiel zu halten.

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Clips rund um die Alchimedus®-Welt

Wir haben eine Reihe informativer Clips rund um Alchimedus® produziert, um unser Informations- und Wissensangebot für unsere Partner noch breiter und leichter zugänglich zu machen.  Auf unserem Youtube Channel sind alle Clips hinterlegt und übersichtlich in Playlists gegliedert. Hier geht es zum Alchimedus® Youtube Channel, auf dem regeläßig neues Filmmaterial hochgeladen wird.

Zusätzlich haben wir eine Mediathek auf unserer Homepage eingerichtet. Mit diesen Filmen können Sie nicht nur für sich selbst Informationen einholen, sondern auch im Kundengespräch einfach per Mausclick professionell Informationen und Inhalte anbieten.

Sie vermissen noch ein Thema?

Lassen Sie uns das jederzeit wissen, welche Themen Ihnen zusätzlich wichtig erscheinen. Wir sind froh, mit Ihnen im Gespräch zu sein und Ihr wertvolles Feedback zu erhalten. Senden Sie einfach Ihre Vorschläge per Mail an unsere Redaktion.

Herzliche Grüße

Iris Kugler

Vertragsärzte und -zahnärzte kennen die sog. GBA – die Qualitätsmanagementrichtlinie. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat nun am 17. Dezember 2015 in Berlin die Erstfassung einer sektorenübergreifend geltenden NEUEN Qualitätsmanagement-Richtlinie (QM-RL) beschlossen (https://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/2434/).

Die drei bestehenden Qualitätsmanagement-Richtlinien für den vertragsärztlichen, vertragszahnärztlichen und stationären Bereich werden von der neuen QM-RL abgelöst.
Die Ärztezeitung schreibt dazu: „Noch ist die neue Qualitätsmanagement-Richtlinie zwar nicht in Kraft. (…) Es dürfte nicht mehr viel nachgebessert werden. Mit der Einheits-Richtlinie für Vertragsärzte, Vertragszahnärzte und Kliniken soll vor allem die Qualität in der sektorübergreifenden Versorgung transparenter und besser werden.“
Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft.

Was ist neu?

In der neuen Richtlinie werden neue grundlegende Elemente und geregelte Prozesse zu folgeden Themen gefordert: 

  1. Informationssicherheit und Datenschutz: Dabei sollen die Verantwortlichkeiten, besonders für alle sicherheitsrelevanten Prozesse, in die Prozess- bzw. Ablaufbeschreibungen aufgenommen werden und fachliche Standards berücksichtigt werden. Wir haben darauf bereits hingewiesen. In der Alchimedus®-Software für Ärzte ist ein Datenschutzmanagementsystem enthalten.
  2. Schnittstellenmanagement: Für eine sichere und patientenorientierte Versorgung sollen besonders die Übergänge entlang der gesamten Versorgungskette so gestaltet werden, dass alle erforderlichen Informationen zeitnah zur Verfügung stehen und eine koordinierte Versorgung gewährleistet ist.
  3. Risikomanagement dient dem Umgang mit potenziellen Risiken, der Vermeidung und Verhütung von Fehlern und unerwünschten Ereignissen und somit der Entwicklung einer Sicherheitskultur. Ein relevanter Teil der Risikostrategie ist eine strukturierte Risikokommunikation. In der Alchimedus®-Software für Ärzte ist ein Risikomanagementsystem enthalten.
  4. Hygienemanagement umfasst den sachgerechten Umgang mit allen hygieneassoziierten Strukturen und Prozessen einer Einrichtung und dient der Verhütung und Vorbeugung von Infektionen und Krankheiten. Dazu gehören z.B. auch der sachgerechte Einsatz antimikrobieller Substanzen sowie Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger. In der Alchimedus®-Software für Ärzte ist ein Hygienemanagementsystem enthalten.
  5. Arzneimitteltherapiesicherheit ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für die Patientin und den Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern.
  6. Schmerzmanagement: Bei Patientinnen und Patienten mit bestehenden sowie zu erwartenden Schmerzen erfolgt ein Schmerzmanagement von der Erfassung bis hin zur Therapie, das dem Entstehen von Schmerzen vorbeugt, sie reduziert oder beseitigt.
  7. Beschwerde- und Fehlermanagement werden in der neuen Richtlinie getrennt und müssen nun strukturierter nachgewiesen werden.
  8. Neu ist auch, dass neben der regelmäßigen Patientenbefragung auch eine regelmäßige Mitarbeiterbefragung stattzufinden hat. Dies geht einher mit der ohnehin bereits wirksamen Forderung aus dem Arbeitsschutzgesetz nach einer Psychischen Gefährdungsbeurteilung.

Zum Abschluss wurde bestimmt, dass eine neue Methodik zur Evaluierung der QM-Systeme erarbeitet wird. Der GBA hat Regelungen getroffen, mit denen die Einführung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements „zukünftig systematisch evaluiert und veröffentlicht“ werden.

Fazit:

Die neue QM-Richtlinie erweitert die Pflichten um Elemente, die aber ohnehin über die gesetzlichen Änderungen als auch über Marktentwicklungen notwendig geworden sind. Insgesamt wird das Praxismanagement nochmals deutlich anspruchsvoller.

Hinweis/Update:

Wir werden alle Änderungen in das nächste Software-Update einfügen und Sie nochmals separat informieren.

 

Herzliche Grüße

Sascha Kugler
Geschäftsführer
Alchimedus Management GmbH

P.S.: Mehr Informationen rund um das Zertifikat „Geprüfte Praxisqualität“ finden Sie unter http://www.gpq-praxisqualitaet.de/

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